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Meditation - Tun des Nichts-Tun PDF Drucken E-Mail

Es gibt viele Techniken, die unter der Überschrift Meditation angeboten werden. Grundsätzlich ist jede dieser Techniken geeignet, Meditation herbeizuführen. Für jeden Menschen kann sich dabei der eine oder andere Weg als wirkungsvoller erweisen.

Meditation selbst findet dann statt, wenn Nicht-Meditation einsetzt. Wenn wir vollständig alles loslassen und im Augenblick ankommen so wie er ist, genau dann sind wir im Zustand von Meditation. Meditation ist also nichts, was wir tun können. Sie ist ein Zustand der eintritt, sobald wir tatsächlich nichts mehr tun. Dann geschieht Tun von selbst. Wir können es beobachten. Jede Meditationstechnik ist darauf angelegt, in diesen Zustand tiefer, zugleich wacher Entspannung einzutauchen.

 

Meditation ist jenseits von Methode und bedarf ihrer doch – zumindest unterwegs. Meditation ist innen und hat zugleich immense Auswirkungen auf unser individuelles Außen – z.B: auf die Funktionen unseres Gehirns. Meditation wirkt sich dann auch aus auf unser Zusammensein als Menschen, auf unsere Kreativität, auf unser Schaffen und Wirken, das zunehmend von Freundlichkeit, Liebe und Mitgefühl geprägt sein wird anstatt von Angst, Zorn und Gier.
Die Einheit von innen und außen bedeutet natürlich auch, dass Meditation, bleibt sie in ihrer täglichen halben Stunde eingesperrt, verdorrt, während sie blüht, wenn wir ihr gestatten unser ganzes Leben mit ihrem Duft zu durchdringen. - Pyar

 

Wie hilft uns Meditation im Alltag?

Forschungen haben folgende Wirkungen bei regelmäßig Meditierenden gezeigt nachgewiesen:

  • Stresshormone deutlich reduziert
  • Entspannung setzt nachhaltig ein
  • Blutdruck normalisiert sich, starker Hochdruck sinkt deutlich
  • Ablagerungen in Blutgefäßen gehen zurück
  • depressive Verstimmungen nehmen ab
  • innerer Antrieb und die Neigung zum lösungorientierem Denken nehmen zu
  • vermehrt Alphawellen (typisch für wachen, aber entspannten Zustand) und Deltawellen (typisch für schlafähnlichen Zustand) in Hirnströmen
  • Körper setzt vermehrt Endorphine (auch als Glückshormon bezeichnet) frei 
  • Gefühl des Glücklich-Seins steigt, Schmerzempfindlichkeit nimmt ab
  • Herzschlag wird langsamer und rhythmischer
  • Atmung wird regelmäßig und tief
  • allgemeine Gesundheit ist gut
  • Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit sind im Alltag bei regelmäßig meditierenden Menschen höher

Meditation bildet den Schwerpunkt der Angebote im Quantum. In allen von mir selbst geführten Veranstaltungen ist Meditation ein fester Bestandteil. Meditationen im Quantum

 

Was ist der Unterschied zwischen Entspannung und Meditation?

Entspannungstechniken wie beispielsweise Autogenes Training und PMR sind primär auf körperliche Entspannung durch Auto-Suggestion gerichtet. Dabei kann es zu tiefen Entspannungszuständen kommen. 

In der Meditation üben wir unsere Aufmerksamkeit ziellos auf etwas zu richten (innere Zustände, Bilder, Klänge, Bewegungen) und unser gesamtes Bewußtsein damit zu erfüllen. Andere äußere und innere Reize gleiten dabei aus der Wahrnehmung. Wir gelangen in einen Zustand reinen Seins. Meditation zeichnet sich aus durch Gegenwärtigkeit, durch pures Sein mit dem, was ist.

Während beispielsweise Autogenes Training den Geist eher "beruhigt" und innere Spannungen einfach "vergessen läßt", schärft Meditation die Fähigkeiten des Bewußtseins. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass wer regelmäßig meditiert, sich im Alltag besser konzentrieren kann, aufmerksamer, ausgeglichener und leistungsfähiger ist. Solche Effekte treten bei einfachen Entspannungstechniken nicht auf.

 

 

 

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