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| Die Welt der Mantra |
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![]() Das Wort Mantra (Sanskrit: "Ratspruch") besteht aus den Wurzeln man (denken; fühlen; wahrnehmen / manas: Denken; Verstand; Seele; das, was den Menschen ausmacht) und tram (helfende, schützende Kraft). Mantra gilt in Indien als eine präzise Wissenschaft. Sie stützt sich auf die Tatsache, daß bestimmte Klänge, Töne, Melodien und Geräusche nachweisbare Wirkungen auf die Gedanken, die Gefühle, den Körper und die Umgebung haben. In Indien ist zu der Frage, wie Klänge auf Körper, Geist und Seele wirken, sehr lange und intensiv geforscht worden. Daraus sind die Mantra entstanden. Mantra ist die Mehrzahlform des Worts. Die Worte Mantras oder Mantren gibt es nicht. Die Einzelform des Worts ist Mantrum. Also: ein Mantrum, zwei Mantra. Es gibt Tausende von Mantra für verschiedene Zwecke. Sie sind meist als kleine Lieder oder Sätze geschrieben. Diese Form ist als Hilfsmittel zu begreifen, um die richtigen Klänge und deren Reihenfolge zu erinnern. Denn die Wirkung liegt in den Klängen bzw. dem Aneinanderreihen bestimmter Klangfolgen selbst, nicht in der Bedeutung der Worte. Man wiederholt ein Mantrum, um eine bestimmte Schwingung im eigenen Körper herbeizurufen. Das monotone Wiederholen bewirkt eine Vibration bzw. Resonanz im gesamten Körper. Mantra sind wie ein Gebet ans Universum, an das Göttliche in uns, um einen gewünschten Zustand herzustellen. Eine Geschichte, erzählt von einem Wanderer, der von einem Priester gebeten wurde, kühlende Sandelpaste für dessen Gäste herzustellen. Der Wanderer fuhr mit der Rezitation des Mantras, in die er gerade vertieft war, fort und bereitete währenddessen die Paste. Unglücklicherweise bezog sich das Mantra auf Agni, den Gott des Feuers. Als die Paste später den Gästen gereicht wurde und diese sie auf ihre Haut auftrugen, verspürten sie plötzlich eine unerträgliche Hitze in sich aufsteigen. Zum Glück konnte man den Wanderer noch finden. Er stellte noch mal eine Sandelpaste her, diesmal unter Meditation auf den Gott des Wassers. Den Gästen konnte so die notwendige Erleichterung verschafft werden. "Mantras bestehen aus Phonemen oder Klangeinheiten, nämlich fünfzig elementaren Obertönen des Urlautes OM. Jeder Ton des Mantra-Alphabets stimmt mit der Frequenz eines bestimmten Organs oder Körperteils überein. Wenn ein solcher Laut intoniert wird, aktivieren wir also genau die Schwingung, die Frequenz, die spezielle Organe oder Nervengeflechte brauchen, um in optimaler Verfassung zu bleiben. Das tägliche Tönen einer Folge dieser Laute hilft uns, jedes einzelne Nervengeflecht mit Energie zu versorgen, um auf diese Weise den ganzen Körper zu tonisieren und mit Leben zu erfüllen." (zit. Muz Murray, Deutsches Yoga-Forum 5/96)
Die Wirkungen von Vokalen Vokale öffnen den Körper und ermöglichen den Zugang zu den dort gespeicherten Gefühlen, Erinnerungen und Informationen. Zuordnung sind:
Die Wirkungen von Konsonanten Weniger stark als die öffnenden Vokale wirken Konsonanten. Sie scheinen vorzugsweise Klangakzente zu setzen z.B. :
Im Quantum17 ist Mantrasingen fester Bestandteil des Programms. Liedermacherin Bea lädt regelmäßig zum gemeinsamen Singen ein. Auch an vielen Meditationsabenden werden immer wieder Mantra rezitiert. |
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